Fördern statt Fordern

Unser Förder- und Beschäftigungsangebot gilt grundsätzlich für alle Bewohner der Einrichtung. Orientiert an den Bedürfnissen unserer Bewohner wollen wir Defizite möglichst ausgleichen und Fähigkeiten soweit als möglich nutzen.


Kernelement unserer Angebote ist:
„Jeder macht was er will, kann und möchte“

Das Beschäftigungsangebot auf unseren drei Wohnbereichen beinhaltet ein Fördertraining im lebenspraktischen Bereich. Dieses Training fördern wir durch Schaffung eines an- und entsprechenden Lebensraumes. Wir haben unsere Wohnbereiche so geplant, dass eine zentrale Wohn- und Essküche den Mittelpunkt der Wohngemeinschaft bildet. Dort versuchen wir durch eine entsprechende Tagesstrukturierung, die Selbständigkeit unserer Bewohner zu fördern und die lebensgeschichtlichen Alltäglichkeiten sowie frühere Lebensgewohnheiten weitestgehend beizubehalten. Durch die Integration in alltäglich anstehende Aufgaben werden noch vorhandene Kompetenzen unserer Bewohner gefördert. Wir wollen so die Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit erhöhen und dem Gefühl der Hilflosigkeit- und des Alleingelassenseins entgegenwirken. Zusätzlich stellt dieser Ansatz die Basis für eine aktive Angehörigenarbeit und die Grundlage für die Mitwirkung der Angehörigen dar.

Wir bemühen uns, den Bewohnern eine familiäre Gemeinschaft zu bieten und ihre früheren Sozialkontakte aufrechtzuerhalten. Die zentrale Lage macht es unseren Bewohnern möglich auch weiterhin, ihren Interessen entsprechend, an Gemeindeaktivitäten teilzunehmen.

Wir bieten unseren Bewohnern die Möglichkeit, regelmäßig an Gottesdiensten teilzunehmen. Zur individuellen seelsorgerischen Betreuung stehen Geistliche beider christlichen Konfessionen zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Teilnahme an Gottesdiensten oder religiösen Feiern außerhalb des Hauses von uns gefördert und ermöglicht. Der große Speisesaal und die Aufenthaltsbereiche sind für uns Orte der Begegnung und Kommunikation. Sie können von allen Bewohnern, deren Angehörigen und Freunden genutzt werden und stehen als Veranstaltungsort für eine Vielzahl von Festivitäten im Jahreskreis zur Verfügung. Unsere Bewohner werden zur Teilnahme an Veranstaltungen motiviert. Wir versuchen sie auch zu einer aktiven Mitgestaltung dieser Feste zu bewegen. Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Silvester und ähnliche Anlässe werden auf den Wohnbereichen gemeinsam vorbereitet und  gefeiert.

Zur Einrichtung gehört auch ein parkähnlicher Außenbereich, der zum Spazierengehen oder zum Verweilen auf einer der Ruhebänke einlädt. Dies ermöglicht unseren Bewohnern einen selbständigen Aufenthalt in der Natur, ohne die sichere Umgebung der Einrichtung verlassen zu müssen. Entsprechend den Interessen unserer Bewohner werden Ausflüge in die nähere Umgebung unternommen und es besteht die Möglichkeit, Konzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen in den umliegenden Städten und Gemeinden zu besuchen.

Für alle Bewohner bieten wir darüber hinaus Förderungsmaßnahmen im Bereich der sinnlichen Wahrnehmung an. Dabei versuchen wir durch Licht, Geräusche, Gerüche und Geschmack das Erinnerungsvermögen der alten und verwirrten Bewohner zu aktivieren. Durch den Beschäftigungsplan der Einrichtung, welcher sowohl Gruppen- als auch Einzeltherapien auf allen Wohnbereichen berücksichtigt, wird ein kontinuierliches BT-Angebot gewährleistet und jederzeit nachvollziehbar gestaltet.

An der Umsetzung des BT-Angebotes sind sowohl Mitarbeiter der Beschäftigungstherapie, als auch der Pflege beteiligt.Die Zusammenarbeit mit ambulant arbeitenden Ergotherapeuten und Krankengymnasten gewährleistet die medizinisch- therapeutisch orientierte Förderung des einzelnen Bewohners. Sie betreuen unsere Bewohner und leiten die Mitarbeiter in der Durchführung von Übungs- und Behandlungsverfahren an.

Die kognitive Förderung kommt bei uns lediglich in ihrer „natürlichen“ Form zum Einsatz. Das heißt, wir berücksichtigen in der Umgebungsgestaltung orientierende Aspekte.

Wir bemühen uns, unseren Bewohnern mit dem gezielten Einsatz von Musik, eine Ausdrucksmöglichkeit für Gefühle und Stimmungen zu geben. So versuchen wir, sie zu beruhigen, ihre Aufmerksamkeit zu fördern, ein Gruppenerlebnis zu schaffen und somit einen Beitrag zur sozialen Integration zu leisten. Die validierende Begleitung unserer Bewohner rundet unser Pflege- und Betreuungsangebot ab. Wir nehmen alle Menschen so an wie sie sind, belassen sie in ihrer Realität, um sie dort zu begleiten.

„Angenommen sein“ heißt „zuhause zu sein“

 

Ihr Weg zu uns

Kontakt

Seniorenpark Illtal GmbH
Knoppstraße 11
66646 Marpingen-Urexweiler

Tel.: 06827 - 902 990
Fax: 06827-9229-1555



„Ich bin zu alt, um nur zu spielen

zu jung, um ohne Wunsch zu sein“
Johann Wolfgang von Goethe